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Barrierefreiheit

Websites so gestalten, dass alle Menschen sie nutzen können, auch mit Seh-, Hör- oder motorischen Einschränkungen. Im Englischen kurz „a11y“.

Barrierefreiheit

Kurz erklärt

Eine barrierefreie Website kann jeder nutzen, unabhängig von körperlichen oder geistigen Einschränkungen und vom verwendeten Gerät. Im Englischen heißt das „Accessibility“, oft abgekürzt als a11y: Zwischen dem „a“ und dem „y“ stehen elf Buchstaben.

Für wen ist das wichtig?

  • Blinde und sehbehinderte Menschen, die sich Seiten mit einem Screenreader vorlesen lassen oder stark vergrößern.
  • Menschen mit motorischen Einschränkungen, die keine Maus benutzen können und mit der Tastatur navigieren.
  • Gehörlose Menschen, die bei Videos auf Untertitel angewiesen sind.
  • Ältere Menschen, für die kleine Schrift und schwache Kontraste schwer lesbar sind.
  • Alle anderen auch: etwa am Handy in praller Sonne oder mit nur einer freien Hand.

Worauf kommt es an?

  • Kontraste: Text hebt sich deutlich vom Hintergrund ab.
  • Tastaturbedienung: Alle Links, Buttons und Formulare funktionieren ohne Maus, mit sichtbarer Markierung.
  • Alternativtexte: Aussagekräftige Bilder werden in Worten beschrieben.
  • Struktur: Überschriften, Listen und Bereiche sind technisch korrekt ausgezeichnet, damit Screenreader sie verstehen.
  • Verständlichkeit: Klare Sprache, eindeutige Linktexte und hilfreiche Fehlermeldungen in Formularen.

Der Maßstab dafür sind die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG), international anerkannte Richtlinien des W3C.

Pflicht oder Kür?

Für Online-Shops und Buchungsangebote ist Barrierefreiheit seit Juni 2025 durch das BFSG gesetzlich vorgeschrieben. Aber auch ohne Pflicht lohnt sie sich: Mehr Menschen können das Angebot nutzen, und eine sauber aufgebaute Seite wird auch von Suchmaschinen besser verstanden.

Brauchen Sie Unterstützung?

Ich helfe Ihnen, das Thema auf Ihrer eigenen Website sauber umzusetzen – verständlich und ohne Fachchinesisch.